Ich heiße Francesco und komme aus der Nähe von Berlin. Mein Weg war bisher alles andere als geradlinig. Nach dem Abbruch meines Abiturs habe ich zunächst eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration begonnen und später in die Kfz-Technik gewechselt.
Gesundheitliche Probleme haben dabei vieles verändert. Nach der Diagnose Morbus Bechterew musste ich einige Pläne neu denken und lernen, mit körperlichen Einschränkungen umzugehen. Mittlerweile geht es mir deutlich besser und ich absolviere eine Ausbildung zum Medientechnischen Assistenten. Dort kann ich endlich das verbinden, was mir schon immer Spaß gemacht hat: Technik, Gestaltung und Kreativität.
Ich bin eher introvertiert und brauche meistens etwas Zeit, bis ich mit neuen Menschen warm werde. Smalltalk fällt mir nicht immer leicht, besonders wenn ich jemanden noch nicht gut kenne.
Bei Menschen, denen ich vertraue, bin ich dagegen sehr offen und deutlich gesprächiger. Ich mag echte Gespräche und Freundschaften, bei denen man sich nicht verstellen muss.
Ich habe lange nach einem kreativen Hobby gesucht, das wirklich zu mir passt. Über einen damaligen Freund bin ich schließlich zur Fotografie gekommen und habe mit einer Sony Alpha 7 II angefangen. Heute fotografiere ich mit einer Sony Alpha 7 IV.
Die Technik dahinter interessiert mich zwar sehr, aber am Ende ist die Kamera für mich nur das Werkzeug. Viel wichtiger sind Licht, Stimmung und Momente, die andere vielleicht übersehen. Besonders Street-Fotografie gefällt mir, weil sie mich aus meiner Komfortzone holt. Gleichzeitig fotografiere ich sehr gerne Portraits und Autos, weil jeder Bereich auf seine eigene Art kreativ ist.
Musik begleitet mich eigentlich ständig – beim Autofahren, Zocken, Arbeiten oder einfach zum Abschalten. Auch wenn ich selbst kein besonders musikalischer Mensch bin, faszinieren mich Musik und Kunst als Formen, Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Generell beeindruckt mich kreatives Schaffen. Egal ob Fotografie, Musik, Film, Design oder etwas völlig anderes: Hinter Dingen steckt fast immer jemand, der eine Idee hatte und daraus etwas gemacht hat. Genau das finde ich spannend.
Neben der Fotografie verbringe ich viel Zeit mit Freunden, Gaming und allem, was mit Technik zu tun hat. Mit Videospielen bin ich aufgewachsen – angefangen mit Pokémon auf dem Game Boy bis hin zu heutigen FPS-Games am PC.
Dazu kommen Filme, Serien, Anime und Manga, über die ich mich genauso gerne austausche wie über Technik oder Fotografie. Seit einiger Zeit sammle ich außerdem wieder Pokémon-Karten.
Ich brauche aber auch regelmäßig Ruhe. Dann lese ich, fahre mit dem Auto raus aus der Stadt oder sitze irgendwo in der Natur und genieße einfach ein bisschen Abstand vom Alltag.
Mein bisheriger Weg war nicht perfekt und definitiv nicht immer gerade. Ich habe Dinge abgebrochen, Entscheidungen hinterfragt und einige Umwege gebraucht, um herauszufinden, was eigentlich zu mir passt.
Heute sehe ich das deutlich entspannter. Viele dieser Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, dass ein Umweg nicht automatisch ein Fehler sein muss.
Mit meiner Ausbildung und der Fotografie habe ich inzwischen Bereiche gefunden, in denen Technik und Kreativität zusammenkommen. Genau darin möchte ich mich weiterentwickeln und schauen, wohin mich das Ganze noch führt.